Ablauf & Kooperationsmodell

So arbeiten wir

Jedes Mandat folgt einem klaren Verfahren in fünf Schritten und einer klaren Rollenverteilung: Wir beraten, recherchieren und setzen technisch um. Alles Rechtsförmige übernimmt eine unabhängige Fachkanzlei für IT- und Medienrecht. Diese Trennung ist gesetzlich vorgegeben und Ihr Schutz.


Der Ablauf in fünf Schritten

  1. Erstgespräch (kostenlos, 15–20 Minuten). Sie schildern Ihre Lage: per Telefon, Video oder Signal. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir helfen können, was es kosten würde und was realistisch erreichbar ist. Kein Verkaufsdruck: Wenn eine Beratungsstelle, eine Kanzlei oder die Polizei der bessere erste Schritt ist, sagen wir Ihnen das.
  2. Intake und Einwilligung. Vor jeder Recherche: strukturierter Erfassungsbogen, Identitätsprüfung und Ihre schriftliche Einwilligung. Wir recherchieren ausschließlich über Sie selbst und einwilligende Angehörige, nie über Dritte.
  3. Analyse. Systematische Prüfung der 7 Quellenbereiche, dokumentiert im Exposure Report mit Priorisierung und Maßnahmenplan.
  4. Umsetzung. Je nach Mandat: Musterschreiben und Anleitungen für Sie, technische Härtung durch uns, rechtsförmige Schritte durch die Kanzlei, koordiniert aus einer Hand.
  5. Verifikation und Monitoring. Re-Scan, Abschlussbericht, auf Wunsch laufende Überwachung.

Warum wir mit einer Kanzlei kooperieren — und was das für Sie bedeutet

In Deutschland regelt das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG), wer Rechtsangelegenheiten für andere besorgen darf: Rechtsanwälte. Das ist gut so, und wir halten uns strikt daran. Konkret heißt das:

  • Wir recherchieren, analysieren, priorisieren, erstellen Vorlagen, setzen Technik um, schulen und überwachen. Das ist unser Handwerk.
  • Die kooperierende Fachkanzlei für IT- und Medienrecht prüft im Einzelfall, ob Einträge rechtswidrig sind, stellt und begründet Behördenanträge (etwa Auskunftssperren), macht Lösch-, Unterlassungs- und Delisting-Ansprüche geltend und vertritt Sie, falls es zum Verfahren kommt.
  • Sie schließen zwei getrennte Verträge: einen Beratungsvertrag mit uns, eine Mandatsvereinbarung mit der Kanzlei. Die Kanzlei ist fachlich unabhängig, es fließen keine Provisionen, Kanzleikosten werden ohne Aufschlag transparent abgerechnet.

Diese Trennung ist kein bürokratisches Detail, sondern Ihr Schutz: Jede rechtliche Einschätzung kommt von jemandem, der dafür haftet und versichert ist, und jede technische von jemandem, der nichts anderes tut.

Was wir nicht tun

  • Wir recherchieren nicht über Dritte, auch nicht über die Person, die Sie bedroht. (Dafür sind Polizei, Kanzlei oder registrierte Detekteien zuständig.)
  • Wir unterstützen keine Verschleierung gegenüber Behörden, Gerichten oder Gläubigern und keine Umgehung berechtigter Ansprüche.
  • Wir versprechen keine Anonymität und keine Garantien auf Löschung. Beides wäre unseriös.
  • Wir nehmen Mandate erst nach einem dokumentierten Erstgespräch an. Im Zweifel lehnen wir ab.

Datenschutz in eigener Sache

Wer Diskretion verkauft, muss sie leben: Ihre Mandatsdaten liegen verschlüsselt auf eigenen Systemen in Deutschland, ohne US-Cloud und ohne Auftragsverarbeitung außerhalb der EU. Kommunikation läuft auf Wunsch durchgehend Ende-zu-Ende-verschlüsselt (Signal, PGP). Nach Mandatsende und Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen löschen wir Ihre Daten. Details in der Datenschutzerklärung.


Häufige Fragen zur Arbeitsweise

Warum arbeiten Sie mit einer Kanzlei zusammen, statt alles selbst zu machen?

Weil das Gesetz es so vorsieht: Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) erlaubt die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten nur Rechtsanwälten. Wir recherchieren, analysieren und setzen technisch um; die Kanzlei prüft, beantragt und setzt durch, mit eigenem Mandat und eigener Haftung. Für Sie heißt das: Jede rechtliche Einschätzung kommt von jemandem, der dafür haftet und versichert ist.

Fließen Provisionen zwischen Ihnen und der Kanzlei?

Nein. Keine Provisionen, keine Gebührenteilung, keine Gewinnbeteiligung. Das wäre berufsrechtlich unzulässig und würde die Unabhängigkeit der Kanzlei beschädigen. Kanzleikosten werden transparent abgerechnet: entweder direkt zwischen Ihnen und der Kanzlei oder als durchlaufender Posten ohne jeden Aufschlag.

Recherchieren Sie auch über die Person, die mich bedroht?

Nein, grundsätzlich nicht, auch nicht auf Wunsch. Recherchen über Dritte sind Aufgabe von Polizei, Kanzlei oder registrierten Detekteien. Wir analysieren ausschließlich, was über Sie selbst und einwilligende Angehörige auffindbar ist.

Nehmen Sie jedes Mandat an?

Nein. Wir lehnen ab, wenn Verschleierung gegenüber Behörden, Gerichten oder Gläubigern gewünscht ist, wenn über Dritte recherchiert werden soll oder wenn wir nicht helfen können. Jedes Mandat beginnt mit einem dokumentierten Erstgespräch und einer Identitätsprüfung.

Kostenlos & vertraulich

Sprechen wir darüber, wie auffindbar Sie sind.

Das Erstgespräch ist kostenlos, vertraulich und unverbindlich: 15–20 Minuten per Telefon, Video oder Signal. Sie schildern Ihre Lage; wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass eine Beratungsstelle oder eine Kanzlei der bessere erste Schritt ist.