Ratgeber
Wissen, das Sie sofort nutzen können
Jeder Artikel hier ist so geschrieben, dass er für sich allein weiterhilft: mit konkreten Schritten, Rechtsgrundlagen und ehrlichen Grenzen der Selbsthilfe. Alle Artikel tragen ein „Zuletzt geprüft"-Datum; Beiträge mit Gesetzesbezug halten wir aktuell.
Für den Ernstfall: erste Schritte in der richtigen Reihenfolge.
Adresse aus dem Internet löschen — was wirklich funktioniert (und was nicht)
Ihre Wohnadresse steht im Netz? Welche Wege wirklich zum Ziel führen, von der Auskunftssperre bis zum Löschantrag, und welche Versprechen nichts halten.
Doxxing: Was tun, wenn Ihre Daten im Netz veröffentlicht werden
Ihre Adresse, Telefonnummer oder Arbeitsstelle wurde öffentlich gepostet? Die ersten Schritte in der richtigen Reihenfolge: sichern, melden, sperren.
Stalker findet meine Adresse — die ersten 48 Stunden
Wenn klar wird, dass Ihr Stalker Ihre Wohnadresse kennt: was in den ersten 48 Stunden zu tun ist. Sicherheit, Beweise, Behörden, Sperren.
Spuren im Browser löschen — für Betroffene von Stalking und Kontrolle
Wenn jemand Ihr Gerät kontrolliert: Wie Sie einzelne Verlaufseinträge entfernen und warum plötzlich gelöschte Verläufe auffallen können.
Umzug unter Schutzbedingungen: die neue Adresse geheim halten
Ein Umzug schützt nur, wenn die neue Adresse nicht über dieselben Kanäle wieder auffindbar wird: Sperren vor dem Einzug und der Nachsendeauftrag-Fehler.
Stalkerware und Spionage-Apps auf dem Handy erkennen
Wusste die Person Dinge, die sie nicht wissen konnte? Woran Sie Überwachungssoftware erkennen und wie Sie vorgehen, ohne Beweise zu vernichten.
Bedrohung dokumentieren: Beweise sichern, die vor Gericht halten
Screenshots, Stalking-Tagebuch, Zeugen, Metadaten: Wie Sie Drohungen so dokumentieren, dass Polizei, Meldebehörde und Gericht damit arbeiten können.
Wenn die Bedrohung aus der Familie kommt: Schutz bei Trennung und Gewalt
Bei Bedrohung durch (Ex-)Partner ist die Lage anders: Die Person kennt Passwörter, Gewohnheiten und Angehörige. Was das für Ihre Daten bedeutet.
Bedrohte Berufsträger: Wenn der Beruf zur Zielscheibe wird
Ärztinnen, Richter, Jugendamt, Lehrkräfte: Wer beruflich entscheidet, wird angefeindet, zunehmend privat. Welche Schutzwege bestehen und wie Sie trennen.
Kommunalpolitik unter Druck: Schutz für Mandatsträger und Ehrenamt
Kommunalpolitik ist Nahbereichspolitik, die Adresse oft ohnehin bekannt. Was Mandatsträger trotzdem tun können und welche Anlaufstellen es gibt.
Journalistinnen und Journalisten im Visier: Recherche schützen, sich selbst schützen
Wer recherchiert, wird recherchiert. Wie Journalistinnen und Journalisten ihre private Auffindbarkeit senken, ohne für Quellen unerreichbar zu werden.
Wegweisung: Was in den 10 bis 14 Tagen danach zu tun ist
Die Polizei hat den Täter aus der Wohnung gewiesen. Diese Frist ist kurz und sie läuft. Welche Fristen nach dem Gewaltschutzgesetz jetzt gelten.
Anzeige wird nicht ernst genommen: welche Wege dann noch offen sind
Die Anzeige wurde abgewimmelt oder das Verfahren eingestellt? Welche Fristen dann laufen und warum der Gewaltschutzantrag unabhängig davon funktioniert.
Fake-Profil mit meinem Namen: melden, löschen lassen, Täter ermitteln
Jemand gibt sich online als Sie aus. Warum Identitätsdiebstahl kein Straftatbestand ist, welche Normen greifen und was eine DSA-Meldung enthalten muss.
Melderegister, Sperren und Behördenwege: präzise, mit Paragrafen.
Melderegistersperre beantragen: Voraussetzungen, Ablauf, Kosten
Wer darf Ihre Adresse beim Einwohnermeldeamt erfragen, und wie sperren Sie das? Die drei Sperrarten im Vergleich: Voraussetzungen, Ablauf und Kosten.
Auskunftssperre nach § 51 BMG: Schritt für Schritt zum Antrag
Wer bedroht wird, kann die Melderegisterauskunft sperren lassen: Voraussetzungen des § 51 BMG, welche Belege zählen und die fünf häufigsten Fehler.
Übermittlungssperren im Melderegister: die Widersprüche, die 2026 noch gelten
Ältere Ratgeber nennen vier oder fünf Melderegister-Widersprüche; nach zwei Gesetzesänderungen 2026 sind es noch drei. Welche das sind und was sie bringen.
Handelsregister und Privatadresse: Was Gründer und Geschäftsführer wissen müssen
Registerdaten sind öffentlich und enthalten oft mehr Privates als gedacht: welche Angaben verpflichtend sind und was der BGH zur Löschung entschied.
Kfz-Halterdaten: Wer über Ihr Kennzeichen an Ihre Adresse kommt
Über das Kennzeichen zur Halteradresse: wer Halterdaten nach § 39 StVG abfragen darf und was die Übermittlungssperre nach § 41 Abs. 2 StVG leistet.
Grundbuch, Transparenzregister, Insolvenzbekanntmachungen: die stillen Datenquellen
Register, an die kaum jemand denkt: wer ins Grundbuch schauen darf, was das Transparenzregister zeigt und wann Insolvenzdaten gelöscht werden.
Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht: Wann sie wirkt und wie sie läuft
Wenn ein Unternehmen Ihre Löschanfrage ignoriert: wie die Beschwerde nach Art. 77 DSGVO funktioniert, welche Behörde zuständig ist und was herauskommt.
Auskunftssperre abgelehnt: welche Fristen laufen und was jetzt hilft
Der Antrag nach § 51 BMG wurde abgelehnt? Welche Rechtsbehelfe bestehen, welche Frist bei fehlender Rechtsbehelfsbelehrung gilt und was Gerichte fordern.
Suchmaschinen, Datenhändler, Verzeichnisse: aufräumen, was auffindbar ist.
Google-Ergebnisse zur eigenen Person entfernen lassen
Delisting bei Google: wie der Datenschutz-Antrag funktioniert, wonach Google entscheidet und warum die Entfernung nur in der EU wirkt.
Datenhändler und Auskunfteien: Wo Ihre Adresse überall gespeichert ist
SCHUFA, Experian, CRIF, Adresshändler, Robinsonlisten: Wo Ihre Daten liegen und wie Sie mit Art. 15, 17 und 21 DSGVO Auskunft holen und widersprechen.
Alte Presseartikel und Archive entfernen lassen: Möglichkeiten und Grenzen
Zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsrecht: wann alte Berichte mit Ihrem Namen anonymisiert oder deindexiert werden und welche Kriterien entscheiden.
Fotos im Netz: Rückwärts-Bildersuche, Gesichtersuche und was dagegen hilft
Ein Foto ist heute ein Suchbegriff: wie Rückwärts- und Gesichtersuche funktionieren, was §§ 22, 23 KUG hergeben und wie Sie Ihre Bild-Exposition senken.
Löschanträge, die funktionieren: Aufbau, Fristen, Nachfassen
Warum die meisten Löschanfragen im Sand verlaufen und wie ein Anschreiben aufgebaut sein muss, das beantwortet wird: Adressat, Norm, Frist, Nachweis.
Konten, Geräte und Gewohnheiten härten, damit Neues gar nicht erst entsteht.
Was ist OSINT? Wie Ihre öffentlichen Daten gegen Sie verwendet werden
OSINT ist die systematische Auswertung öffentlich zugänglicher Quellen. Wie daraus ein Personenprofil entsteht und was das für Ihre Auffindbarkeit bedeutet.
Digitalen Fußabdruck selbst prüfen: die Kurzanalyse in 90 Minuten
Eine strukturierte Selbstprüfung in 90 Minuten: Was ist über Sie auffindbar? Mit Checkliste, Protokollvorlage und einer Einordnung, wo sie endet.
Nach dem Daten-Leak: Was kompromittierte Zugangsdaten für Sie bedeuten
Ihre E-Mail-Adresse taucht in einem Datenleck auf? Was Leaks wirklich enthalten, welche Angriffe daraus folgen und die Reihenfolge der Gegenmaßnahmen.
Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig einrichten
2FA stoppt geleakte Passwörter, wenn sie richtig eingerichtet ist: die Verfahren im Vergleich, die richtige Reihenfolge und der Umgang mit Backup-Codes.
Handynummer schützen: Zweitnummern, VoIP und SIM-Swapping
Die Handynummer ist Schlüssel zu Ihren Konten und zugleich ein Identifikator: wie Sie Nummern in Schichten trennen und SIM-Swapping wirksam erschweren.
Metadaten in Fotos und Dokumenten: die Spur, die niemand sieht
Fotos speichern Aufnahmeort und Gerät, Office-Dokumente den Autor. Wie Sie Metadaten prüfen und entfernen, bevor Sie etwas veröffentlichen.
Smart Home und Router: das Heimnetz als Einfallstor
Kameras, Türklingeln, Sprachassistenten und ein Router mit Werkseinstellungen: Wie Sie Ihr Heimnetz absichern, ohne Informatiker zu sein.
Social Media härten: Einstellungen, die wirklich etwas ändern
Nicht jede Privatsphäre-Einstellung bringt etwas. Welche Stellschrauben Ihre Auffindbarkeit wirklich senken und warum das Profil Angehöriger zählt.
Für Unternehmen und exponierte Selbstständige.
Wie auffindbar sind Ihre Führungskräfte? Executive Exposure erklärt
Doxxing, aktivistische Kampagnen, CEO-Fraud: Warum die private Auffindbarkeit von Organen ein Unternehmensrisiko ist und wie ein Schutzprogramm aussieht.
Doxxing-Angriff auf Ihr Unternehmen: das Krisen-Playbook
Wenn die Privatadresse Ihrer Geschäftsführung im Netz steht: die ersten sechs Entscheidungen und die Rollenverteilung der ersten 24 Stunden.
Fürsorgepflicht digital: Was Unternehmen ihren Organen schulden
Zwischen Fürsorgepflicht, Compliance und Budgetrealität: Warum der Schutz der Exposition von Organen eine Unternehmensaufgabe ist und wie man sie verankert.
CEO-Fraud und Social Engineering: Warum Ihre Exposition das Einfallstor ist
Betrugsmaschen gegen Unternehmen beginnen mit Recherche. Welche öffentlichen Informationen die Angreifer brauchen und wie man ihnen das Material entzieht.
Die Assistenz als Schutzschild: Vorzimmer richtig briefen
Angriffe auf Führungskräfte laufen fast immer über das Vorzimmer. Was Assistenzen wissen müssen und wie ein halbtägiges Briefing aufgebaut ist.
Familien von Führungskräften: Der schwächste Punkt ist selten die Zielperson
Die geschützte Person ist meist die am besten geschützte. Warum Angriffe über Partner, Kinder und Eltern laufen und wie ein Familien-Onboarding aussieht.
Sprechen wir darüber, wie auffindbar Sie sind.
Das Erstgespräch ist kostenlos, vertraulich und unverbindlich: 15–20 Minuten per Telefon, Video oder Signal. Sie schildern Ihre Lage; wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass eine Beratungsstelle oder eine Kanzlei der bessere erste Schritt ist.